1926 - Turnhalle (Häuerbad) an der Zeschwitzerstraße

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Sir Daniel Fortesque
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1926 - Turnhalle (Häuerbad) an der Zeschwitzerstraße

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Auswertung Kartenmaterial
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Auswertung eines Fotos von 1928

Der Arbeiterturnverein fing im Herbst 1926 an der Zeschwitzerstaße an eine Turnhalle zu errichten. Alle Arbeiten wurden angeblich (so steht es Geschrieben) aus reinen Idealismus umsonst ausgeführt. Das Material kostete 3500 M (circa 13.000 Euro), wozu das Wohlfahrtsministerium ein Darlehn von 2000 M gegeben hatte. Die Arbeiter konnten sich nicht lange ihres Besitzes erfreuen, sondern mussten schon 1928 wegen der Errichtung der Förderbrücke ihren Besitz für 7000 M, an die A.S.W. (Aktiengesellschaft Sächsische Werke) verkaufen.

Die Arbeiterturnhalle wurde als Werkstadt und Lager für die dort errichtete FB Böhlen I. benutzt oder anders gesagt das Häuerbad (Häuer = ein Arbeiter im Bergbau der Bodenschätze und Gestein löst, Bad = zur Heilung oder zur Reinigung).
Sir Daniel Fortesque
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Re: 1926 - Turnhalle (Häuerbad) an der Zeschwitzerstraße

Beitrag von Sir Daniel Fortesque »

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Quelle: Heft Böhlener Geschichten Nr.: 12 Seite 26

Ist es jetzt die ehemalige Turnhalle an der Zeschwitzerstraße oder der erste Umbau der Turnhalle am Schützenhaus in Rötha?
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