1880 - Böhlen

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Sir Daniel Fortesque
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1880 - Böhlen

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Wir schreiben das Jahr 1880 Böhlen ist ein Bauerndorf mit eigener Amtsfähigkeit (Obergericht in Pegau) und Erbgerichtbarkeit von der kleinen Siedlung Stöhna & den heidnischen Dorf Zeschwitz (erreichbar über den sogenannten Leichenweg [Straßennamen und Nummern gibt es erst seit ca. 1900 in Sachsen]). Die letzte Zählung zu dieser Zeit ergab eine Kopfzahl von circa 400 Einwohnern, von diesem Gutsgrund.

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Des weiterem verfügte Böhlen (direkt) über eine: Schäferei (Spinnerei), Pfarrei, Kirche, Schloss (Herrenhaus), Pächterhaus mit Destille & Brauerei, Brennerei (Mauerziegel & Strangdachziegel), kleine Territorial aufgespaltene Tagebauen (Lehm & Ton sowie Brennmittel [Braunkohle]), Dorfschule, Haltestelle der Sächsisch-Bayrische Eisenbahn-Gesellschaft (seit 1847 – Staatseigentum Königreich Sachsen) und über zwei Restaurationen (Gaststädten [Bahnhof & Friedel]).
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